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Streufeldtrafos

Streufeldtrafos

Streufeldtrafos stellen für Strahler, die aufgrund ihrer höheren Betriebsspannung nicht mehr direkt mit Drosseln am Netz betrieben werden können, die notwendige hohe Zünd- und Betriebsspannung zur Verfügung. Von "normalen" Transformatoren unterscheiden sie sich durch ihre "Weichheit". Anwendung meist ab ca. 10 kW Strahlerleistung und höher.

"Weich" bedeutet hier, dass die Ausgangsspannung des Trafos unter Last auf einen deutlich kleineren  Wert zusammenbricht. Dadurch erfüllt er gleich 2 Funktionen:

 

1.) ohne Last, also bei nicht gezündetem Strahler, gibt er seine volle Leerlauf- (auch Zündspannung genannt) Spannung ab, die so hoch ausgelegt ist, dass der angeschlossene Strahler sofort zündet.

2) hat der Strahler gezündet, bricht die Ausgangsspannung aufgrund des nun fließenden Stromes auf die  Betriebsspannung des Strahler zusammen. Hat der Strahler seine Betriebstemperatur erreicht, stellt sich  der für die gewünschte Strahlerleistung notwendige Strom ein.

Da die Werte der Strahler je nach Typ unterschiedlich sein können und noch von der gewünschten Leistung  abhängen, muss ein Streufeldtrafo genau auf diese Werte abgestimmt und gebaut werden. Dabei ist auch eine Abhängigkeit von der Netzspannung und der Netzfrequenz zu beachten.

Es sind Ausführungen für alle möglichen weltweiten Netzspannungen (AC) und Frequenzen machbar,  auch mit Anzapfungen für verschiedene Leistungen. Prinzipbedingt ist hier ein Umschalten während des Strahlerbetriebs nicht möglich, der Strahler würde beim Umschalten verlöschen.  Zum Umschalten im Betrieb sind separate sog. Teillastdrosseln notwendig, die durch Schütze geschaltet  werden können.

Da Streufeldtrafos induktive Bauelemente sind, erzeugen Sie eine unerwünschte Phasenverschiebung zwischen Netzspannung und Netzstrom, die durch sog. Kompensationskondensatoren kompensiert werden muss.

cos phi Trafo = meist ca. 0,5...0,55.
cos phi Ziel  =  ca.  0,9  durch die Kondensatoren

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