Hauptmenü
Streufeldtrafos
Streufeldtrafos stellen für Strahler, die aufgrund ihrer höheren Betriebsspannung nicht mehr direkt mit Drosseln am Netz betrieben werden können, die notwendige hohe Zünd-
"Weich" bedeutet hier, dass die Ausgangsspannung des Trafos unter Last auf einen deutlich kleineren Wert zusammenbricht. Dadurch erfüllt er gleich 2 Funktionen:

1.) ohne Last, also bei nicht gezündetem Strahler, gibt er seine volle Leerlauf-
2) hat der Strahler gezündet, bricht die Ausgangsspannung aufgrund des nun fließenden Stromes auf die Betriebsspannung des Strahler zusammen. Hat der Strahler seine Betriebstemperatur erreicht, stellt sich der für die gewünschte Strahlerleistung notwendige Strom ein.
Da die Werte der Strahler je nach Typ unterschiedlich sein können und noch von der gewünschten Leistung abhängen, muss ein Streufeldtrafo genau auf diese Werte abgestimmt und gebaut werden. Dabei ist auch eine Abhängigkeit von der Netzspannung und der Netzfrequenz zu beachten.
Es sind Ausführungen für alle möglichen weltweiten Netzspannungen (AC) und Frequenzen machbar, auch mit Anzapfungen für verschiedene Leistungen. Prinzipbedingt ist hier ein Umschalten während des Strahlerbetriebs nicht möglich, der Strahler würde beim Umschalten verlöschen. Zum Umschalten im Betrieb sind separate sog. Teillastdrosseln notwendig, die durch Schütze geschaltet werden können.
Da Streufeldtrafos induktive Bauelemente sind, erzeugen Sie eine unerwünschte Phasenverschiebung zwischen Netzspannung und Netzstrom, die durch sog. Kompensationskondensatoren kompensiert werden muss.
cos phi Trafo = meist ca. 0,5...0,55.
cos phi Ziel = ca. 0,9 durch die Kondensatoren